Die Kombination aus Jetlag (+6h), 30Grad Celsius bei 85-90% Luftfeuchtigkeit macht sich am ersten Tag doch stark bemerkbar, man hat das Gefühl ständig im Tropenhaus zu sein und den Ausgang nicht zu finden.
Andererseits gewöhnt man sich wenn auch nur langsam an die staendigen Wechselbaeder zwischen draussen (=Tropenhaus) und drinnen (=in der Regel zu stark klimatisiert, will sagen zu kalten Raeumen).
Beliebtes Verkehrsmittel sind hier MTR/KLR (UBahn/Bus), auch wenn die Taxigebuehren fuer europaeische Verhaeltnisse sehr niedrig sind.
Nachteil: Man kommt in der Regel doch "etwas" durchgeschwitzt am Ziel an, besonders wenn es wie in den letzten Tagen regnet (wenn es hier regnet bedeutet dies oft laengere, wolkenbruchartige Niederschlaege in Kombination mit kurzen Gewittereinlagen).
Faszinierend: In der UBahn (und auch sonst unterwegs) sind fast alle damit beschäfigt zu telefonieren, SMS zu senden, MP3s zu hoeren oder zu lesen (eher selten); anders als bei uns tun dies hier auch die aelteren Mitmenschen.
Man hat teilweise das Gefuehl, dass die Menschen die jeweilige Umgebung moeglichst ausblenden und sich gedanklich voellig woanders zu befinden.
Waehrend in der UBahn alle sehr relaxed sitzen (bzw. stehen da die Bahnen i.d.R. ueberfuellt sind) aendert sich dies voellig wenn die Tueren aufgehen und die UBahn verlassen wird. Jetzt haben es alle auf einmal sehr eilig und stuermen fast fluchtartig auf die Rollteppen zu, um offenbar moeglichst schnell das Ziel zu erreichen.
Genau das habe ich jetzt auch vor, therefore bye bye...


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