24.08.2007 23 31 JJ
Wäre es möglich eine Sicht zu gewinnen, in welcher derjenige, der noch Fehler machen kann, weil er nicht gelehrt genug ist, eigentlich derjenige ist, der mehr kann, als der genug Gelehrte, dem ja so ein Fehler nicht mehr möglich ist?
Haben die Unwissenden mit der Unwissenheit in einem gewissen Sinne 'mehr' als die Wissenden, die nur das Wissen haben?
Kann es sein, dass die Wissenden die Unwissenden einschränken, runtermachen? .. und dabei sind welche, die noch Unwissenheit haben, jene, die mehr haben, weil diese Unwissenheit eben noch dazu?
Sind die Unwissenden eine Chance? Ist dort etwas vom Glück?
Ist es nicht eine ungeheuer befreiende Freiheit unwissend zu sein? Nicht weil man das möglich zu Wissende nicht verantworten muss, sondern weil einem viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen, die dem Wissenden gänzlich entsagt sind?
Ein Beispiel? Nämlich.
Nähmlich?
Nemlich?
Nehmlich?
Nämlich?
Welches Glück muss es sein, nicht zu wissen, dass es da eine vorgeschriebene Form gibt. Nur eine dieser vier Varianten wird 'an-er-zogen'. So wäre es doch witziger zu leben, wenn ich unwissend wäre und mir alle vier Varianten ohne Bedenken zur Verfügung ständen, stünden, stehen, standen, stönd ... ich will es nicht wissen! Es macht Schbass.
Last mich!Gefunden bei intern.de



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